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Die Offene Ganztagsschule – ein Haus des Lebens und Lernens 

Mit der Einrichtung der offenen Ganztagsschule im Primarbereich sollen die Bildungspotenziale von Schule und Jugendhilfe unter dem Dach der Schule zusammengeführt und zu einem Gesamtkonzept von Bildung, Erziehung und Betreuung verknüpft werden. Ein Haus des Lebens und Lernens soll in der Grundschule entstehen, das die Mädchen und Jungen in ihrer Entwicklung ganzheitlich fördert und sie in ihren Bedürfnissen und Interessen ernst nimmt. Zugleich soll dem Wunsch der Eltern nach einer Vereinbarung von Familie und Beruf Rechnung getragen werden.

Der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel ist Träger von Offenen Ganztagschule in den Städten Dinslaken, Voerde, Wesel und Hamminkeln sowie in der Gemeinde Schermbeck.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Dieser politische Leitgedanke prägte die Offene Ganztagsschule. In den ersten Monaten nach erlass der gesetzlichen Rahmenbedingungen definierte diese Ausrichtung auch die Zielvereinbarung der Offene Ganztagschule. Eine kontinuierliche, fachliche Betreuung des Kindes ist die Basis der offenen Ganztagsschule. Ohne diese Absicherung ist in zahlreichen Familien die berufliche Existenz nicht mehr gesichert. Die aktuellen Perspektiven des veränderten Arbeitsmarktes und die Widrigkeiten des staatlichen „Forderns und Förders“ unterstreichen diesen elementaren Aspekt der Offenen Ganztagsschule.

....und natürlich auch in der Ausfallbürgschaft im Krankheitsfall, in der Urlaubsvertretung und in den vereinbarten schulfreien Zeiten.

Kooperation von Schule und Caritasverband

Die Offene Ganztagsschule wird ganz entscheidend von dem „individuellen“ schulspezifischen Gesamtkonzept geprägt. Jede Schule entwickelt eigene Vorstellungen zur Gestaltung einer Offenen Ganztagschule. Inhaltliche Ausgestaltung der Offenen Ganztagschule, Anfangs– und Endzeiten, Arbeitsstrukturen des Fachteams, Kontakt– und Öffentlichkeitsarbeit seien hier genannt.

Kennzeichnend für eine gelungene Offene Ganztagsschule und / oder anderer Schulbetreuungsformen ist das positive Miteinander von Schule und Offener Ganztagsschule.

Zur Entwicklung des Kindes im Offenen Ganztag

Für die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit spielen  - ganz besonders im Grundschulalter  - die kontinuierlichen Kontakte und Beziehungen eine ausschlaggebende zentrale Rolle.

Insbesondere die jüngeren Kinder und Kinder mit Entwicklungsgefährdungen benötigen konstante und fachliche Ansprechpartner in der Offenen Ganztagsschule. Neben einer fachlichen Grundqualifikation sind Natürlichkeit, die „Liebe zum Kind“ und die Kommunikationsfähigkeit die weiteren wichtigen Persönlichkeitsmerkmale der Erzieherinnen in der Offenen Ganztagschule.

Neben den Stammkräften entwickelt sich in der Offenen Ganztagsschule eine eigene Personaldecke, die sich aus dem genannten Fachpersonal, weiteren bezahlten Kräften und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie PraktikantInnen der unterschiedlichsten Ausbildungsberufe zusammensetzt.

Insbesondere für die schulische Förderung der Kinder bei den Hausaufgaben / Übungsaufgaben und zur Betreuung von Kindern mit differenzierten Entwicklungsproblemen sollen Honorarkräfte mit einer fachlichen Grundbildung eingesetzt werden.

Ehrenamtliche Mitarbeiter in der Offenen Ganztagsschule

Die Beschäftigung von ehrenamtlichen Kräften steht oftmals am „Ende“ der Darstellung des Personals. In den Einrichtungen des Caritasverbandes ist die Ehrenamtlichkeit sehr gewünscht und verbindet oftmals die hauptamtliche Ebene mit dem „Leben im Stadtteil“ und in der Gemeinde.    

Kooperationspartner im Sport

Die Sport– und Bewegungsangebot sind  - in der Regel — Teil einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Caritasverband und den verorteten Sportvereinen. Die benötigten differenzierten Sportangebote lassen sich somit verabreden und mit dem betreffenden  Übungsleiter des Sportvereines durchführen.

Mitwirkung und Partizipation von Eltern

Die positive Entwicklung des Kindes kann nur in einem gemeinsamen Prozess aller Beteiligten gelingen. Mit zunehmendem Alter werden die externen „Begleiter“ unserer Kinder für diese Entwicklung immer wichtiger.

Analog zu den Tageseinrichtungen ist auch in den Offenen Ganztagsschulen eine getragene Mitwirkung von Eltern und Sorgeberechtigten sinnvoll und notwendig. Im Rahmen regelmäßiger Informationsveranstaltungen werden die inhaltlichen Anregungen zur Weiterentwicklung der Offenen Ganztagsschule aufgenommen.

Pädagogische Ziele der Offenen Ganztagsschule

Neben den dargestellten Zielen der Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf bietet die Offene Ganztagsschule eine eigene pädagogische Zielvorstellung. Diese Verbindlichkeiten orientieren sich an den traditionellen pädagogischen Aspekten:

  • die Grundwerte wie z.B. Liebe und Toleranz kennen lernen und erleben.
  • zur Selbständigkeit erzogen werden und lernen, Entscheidungen zu treffen und dafür Verantwortung zu übernehmen.
  • sich in der OGTS wohl fühlen.
  • ihre Bedürfnisse erkennen und lernen, sie zu äußern und sie in angemessener Form umsetzten.
  • Sozialverhalten innerhalb einer Gruppe entwickeln.
  • in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden und dabei Wertschätzung erfahren.
  • sich bewegen, damit sie sich körperlich, geistig und seelisch gut entwickeln.
  • ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und schützen und begreifen, das sie ein Teil davon sind.
  • in ihrer Kreativität gefördert werden, damit sich ihre Ausdrucksmöglichkeiten erweitern.

Die politische und gesellschaftliche Diskussion lässt oftmals die Kernfrage nach den Norm– und Wertvorstellungen außen vor.  Die grundlegenden Fragen werden nicht mehr gestellt oder als nebensächlich bewertet. Die Offene Ganztagsschule der Caritas will — als eine zentrale Aufgabe —  diese Grundwerte ansprechen und anhand der pädagogischen Zielvereinbarungen in der alltäglichen Arbeit den Kindern vermitteln.


Zur Wochenstruktur einer Offenen Ganztagsschule

Die Wochenplanung bzw. die differenzierte inhaltliche Ausrichtung einer Offenen Ganztagschule hat sich an dem schon angeführten Schulkonzept und den konzeptionellen Vorstellungen der Schulleitung / des Kollegiums zu orientieren.

Die Offene Ganztagsschule definiert sich als ein Teil des gesamten Schulsystems. Demzufolge kann es keine  eigenständige Entwicklung von Angebotsstrukturen geben.

Die Einbindung des Fachpersonals in die Schule ist hierfür wünschenswert und sinnvoll.

 

Die Offene Ganztagsschule im Sozialraum

Caritas in der Gemeinde. Die Einrichtungen der Caritas verstehen sich als ein lebendiges Teil des Gemeinwesens. Demzufolge will die Offene Ganztagsschule der Caritas auch im Gemeinwesen des jeweiligen Stadtteils erkannt und tätig werden.

Sehr konkret wird dieser Ansatz besonders bei der Auswahl und der Ansprache von Sportvereinen / Veranstaltern und Menschen mit besonderen Hobbys / Fähigkeiten. Die vorhanden Strukturen und Partner des Stadtteils sind anzusprechen — und in dieser Reihenfolge — anschließend mögliche andere externe „Anbieter“.

 

Vernetzung und Vermittlung bei erzieherischen Hilfen

Die Entwicklung von pädagogischen Angeboten war in den vergangenen Jahren durch eine steigende Anzahl von „Problemfamilien“ und entwicklungsgefährdeten Kindern gekennzeichnet. Die klassischen methodischen Handwerkzeuge einer Offenen Ganztagsschule greifen in diesen Einzelfall nicht. Immer mehr Kinder benötigen die differenzierten Hilfen z.b. einer Erziehungsberatungsstelle.

Der Caritasverband Dinslaken und Wesel hält auf der Kurfürstenstr. in Wesel solch eine Einrichtung vor. Die beschäftigten Psychologen, Sozialpädagogen und Heilpädagogen stehen für diese Problematiken zur Verfügung und können direkt von Seiten der Schule und der Offenen Ganztagschule angesprochen werden.

Ebenso bietet der Verband in seiner Jugendhilfe eine Palette unterschiedlichsten Maßnahmen gemäß dem Kinder– und Jugendhilfegesetz an. Auch diese Maßnahmen können zeitnah koordiniert und eingesetzt werden.       

Ansprechpartner

Guido Busch

Telefon:
02064 / 18 019
Telefax:
02064 / 18 026

dueppelpunkt(at)caritas-dinslaken.de

Düppelpunkt
Düppelstraße 2
46537 Dinslaken

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